Stiftung Warentest hat Schulbedarf aus allen Preislagen getestet - und hauptsächlich solche Produktgruppen, bei denen es Anhaltspunkte für eine Schadstoffbelastung gab. Wie der Test zeigt, hätte jedes zehnte der über 100 geprüften Produkte nicht verkauft werden dürfen; vor allem Produkte von Billiganbietern hielten die Vorgaben nicht, aber auch bekannte Marken. Die Herlitz Produkte dagegen waren bei fünf von sechs Tests frei von Schadstoffen und nur in einem Fall gering belastet.
So waren sowohl die getesteten Herlitz Radierer rot/blau, die Herlitz Doppelfasermaler und die Herlitz Wachsmalstifte gar nicht belastet als auch die Herlitz ST12 Deckfarbkästen sowie die Herlitz Tintenpatronen (universal und königsblau) unbedenklich.
Bei den Buntstiften war kein getestetes Produkt frei von Schadstoffen, die Herlitz Buntstifte Dreikant aber nur gering belastet. Gerade in dieser Produktgruppe gab es erschreckende Beispiele für Schadstoffe: Fast jeder zweite Buntstift enthielt in der Lackschicht Phthalat-Weichmacher, die in der EU für Spielzeuge generell verboten sind. Da der Grenzwert dieser fortpflanzungsgefährdenden Chemikalien in neun Buntstiften überschritten war, hätten sie nicht in den Handel kommen dürfen.
Die meisten Buntstiftlacke waren außerdem leicht mit löslichen Barumverbindungen belastet, die in größerer Menge gesundheitsschädlich sind.


