Notwendige Strategieumsetzung belastet Ergebnis 2010

31.03.2011, Kategorie: Herlitz, Unternehmen

Die Umsatzerlöse des Herlitz-Konzerns haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010 gegenüber dem Vorjahr um EUR 25,5 Mio. auf EUR 233,8 Mio. verringert. Der Rückgang resultiert überwiegend aus strukturellen Effekten und ist zum größten Teil auf die Reduzierung des Weichplastiksortimentes zurückzuführen. Darüber hinaus wurde bewusst auf margenschwaches Geschäft im Papeteriebereich verzichtet. Schließlich hat auch die negative Entwicklung auf dem B2B-Markt zu Umsatzverlusten geführt.

Positiv auf die Umsatzentwicklung haben sich Anstrengungen hinsichtlich der verfolgten Markenstrategie bei den Herlitz-Produkten mit hohen Differenzierungsmerkmalen ausgewirkt, was den Markenanteil im Konzern gestärkt hat. Maßgebend ist hier der Herlitz my.pen, der zu den meistverkauften Schulfüllhaltern in Deutschland gehört.

Umsatzseitig stabilisiert haben sich ebenfalls die internationalen Tochtergesellschaften nach der Wirtschafts- und Finanzkrise. Die auch hier eingeleiteten Maßnahmen zur Sortiments- und Kostenoptimierung hatten einen positiven Effekt.

Weitere Kosteneinsparungen haben dazu beigetragen, den umsatzbedingten Rohertragsverlust weitgehend zu kompensieren.

Insgesamt ergibt sich daraus ein Jahresfehlbetrag von EUR -4,0 Mio.

In Hinblick auf die Finanzlage hat sich die Situation im Geschäftsjahr weiter verbessert und der Konzern verfügt zum Stichtag weiterhin über eine schuldenfreie Bilanz.

Auch 2011 werden für den Herlitz-Konzern eingeleitete Maßnahmen leistungssowie kostenseitig zielgerichtet umgesetzt, um eine nachhaltig verbesserte Ertragslage zu erreichen.

Kennzahlen des Herlitz-Konzerns:

In Mio. EUR20102009
Umsatz233,8259,3
Ergebnis vor Zinsen und Ertragssteuern-1,92,9
Ergebnis vor Ertragssteuern-3,60,7
Konzernjahresfehlbetrag-4,0-1,3
Bilanzsumme90,596,6
Eigenkapital34,037,7
Eigenkapitalquote38%39%
Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)1.7021.898

 

 


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