Herlitz erzielt positives Konzernergebnis vor Steuern

13.04.2010, Kategorie: Herlitz, Unternehmen

Der Herlitz-Konzern erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Ergebnis vor Steuern von 0,7 Mio. EUR (Vorjahr -0,5 Mio. EUR). Durch den geplanten Einstieg von Pelikan musste im Jahr 2009 der Bestand an aktiven latenten Steuern komplett abgeschrieben werden, da durch den Eigentümerwechsel die Nutzung der steuerlichen Verlustvorträge gesetzlich nicht mehr möglich sein wird. Diese notwendige Abschreibung von aktiven latenten Steuern in Höhe von 1,8 Mio. EUR verhinderte einen positiven Geschäftsabschluss im Jahr 2009.

Die Umsatzreduzierung auf nun 259,3 Mio. EUR war zum größten Teil in der langfristigen Planung zum Konzernumbau berücksichtigt worden, so dass die eingetretenen Umsatzverluste durch entsprechende Kosteneinsparungen kompensiert werden konnten. Die schwache Konjunktur, insbesondere in Osteuro-pa, hatte im Jahr 2009 allerdings auch einen negativen Einfluss auf die Geschäftsentwicklung.

Trotz des Krisenumfelds hat der Herlitz-Konzern weiterhin in den Markenaufbau investiert und die Produktentwicklung vorangetrieben. Der Konzernumbau wurde durch die Trennung von Geschäftsfeldern und die Restrukturierung von Geschäftsbereichen ebenfalls mit Nachdruck weiter verfolgt. Die Mitarbeiterzahl des Konzerns war vor allem aus diesen Gründen mit -17% zum vergleichbaren Vorjahresdurchschnitt rückläufig.

Das Unternehmen konnte im Geschäftjahr 2009 die Eigenkapitalquote weiter auf nun 39% steigern, verbunden mit einer schuldenfreien Bilanz zum Abschlussstichtag. Die Finanzlage des Konzerns hat sich somit zum vergleichbaren Vorjahr abermals verbessert. Außerdem konnte die mittel- bis langfristige Finanzierung des Konzerns durch neue Vereinbarungen mit den Hausbanken abgesichert werden.

Das laufende Geschäftsjahr 2010 wird im Zeichen der engeren Verbindung mit Pelikan nach dem erfolgreichen Abschluss des Anteilsverkaufs stehen. Dabei wird diese Zusammenarbeit die strategische Möglichkeit beinhalten, zwei starke Marken im Schul- und Bürobedarfsmarkt gemeinsam zu entwickeln und noch stärker zu internationalisieren. Die daraus entstehenden Wachstumsperspektiven sind für beide Unternehmen eine große Chance, die es in den nächsten Jahren umzusetzen gilt.

Kennzahlen des Herlitz-Konzerns: siehe Anlage (.pdf)